Schwarzes Gold für den Futtertrog - Sabine Ellinger testet unsere Futter- und Einstreukohle

Ihr Fazit:

Wir haben den Versuch gemacht, das „schwarze Gold“ wie es oft bezeichnet wird für die Firma CarboVerte zu testen. Und zwar auf zweierlei Art. Einmal die Futterkohle, die mit der normalen Kraftfutterration vermischt wird und die Einstreukohle, die Ergebnisse verspricht, die jeder in seinem Stall haben möchte.

Die Kohle wird nach einem speziellen Verfahren hergestellt und in der Einstreukohle mit effektiven Mikroorganismen versetzt. Diese Kombination soll Fäulnis und Fliegendruck unterdrücken und die Bildung von Ammoniak hemmen. Was wiederum zu einem besseren Stallklima für die Pferde führen soll. Der positive Nebeneffekt ist, dass aus dem Mist, der mit der Kohle und den Mikroorganismen versetzt ist, ein gigantischer Dünger wird.

Bei der Futterkohle verspricht der Hersteller einen positiven Effekt auf Darm, Leber und die gesamte Verdauung, bei Kotwasser und Durchfall einsetzbar sowie eine Asorption von Pilzen, Viren, Bakterien und Parasiten.
Wir haben beide Varianten getestet, an drei verschiedenen Pferden. Zwei davon waren Pferde, die milde gesagt, jeden Tag eine ziemliche Sauerei in der Box veranstalten, trotz mehrfachem täglichem Abmisten und ein Aufenthalt in der Box von lediglich 8 Stunden. Trotzdem war vor dem Einsatz der Kohle im Sommer immer ein Ammoniak-Geruch wahrzunehmen. Die Boxen werden täglich sauber gemistet und immer bei Gelegenheit die Äppel abgesammelt.

Die 150 g Kohle am Tag, die der Einstreu beigemischt werden, sieht man ihre Wirkung nicht an. Aber bereits in den ersten Tagen war auffällig, dass der Geruch in der Box frischer war. Diesen beiden Pferden haben wir die ebenfalls die Futterkohle verabreicht, da einer von beiden Kotwasser hat, das schon mit allen möglichen Mitteln behandelt wurde, jedoch ohne Erfolg. Am dritten Tag war das Kotwasser deutlich weniger und nach einer Woche nicht mehr erkennbar. Das dritte Pferd litt an chronischem Durchfall, der bereits mehrere Jahre bestand und hier war ebenfalls eine deutliche Verbesserung erkennbar, jedoch immer noch ein Kot mit breiiger Konsistenz.
In der Einstreu wirkte sich bei diesem Pferd die Kohle nur unwesentlich aus, da er ein Pferd war, das nur in eine Ecke äppelt, daher haben wir auch hauptsächlich diese Stelle behandelt.

Das Fazit unseres Testes war: Beide Kohlearten, die für die Fütterung und die für die Einstreu, werden wir weiterhin einsetzen, da sie überzeugende Ergebnisse gebracht haben. Der Test ging insgesamt über drei Monate und in dieser Zeit, hat sich das Boxenklima bei den Pferden, die aus einer frisch gemisteten Box in kürzester Zeit eine Verwüstung anrichten, deutlich gebessert.

Das Thema Kotwasser konnte bei den zwei Testpferden sehr positiv beeinflusst werden, was bei der jeweiligen Vorgeschichte sehr erstaunlich war. Die Ursache ließ sich bei beiden Pferden seit Jahren trotz sämtlicher Analyseverfahren nicht finden. Das ist immer ein unbefriedigender Zustand. Mit der Kohle konnte die Verdauung offensichtlich positiv beeinflusst werden und laut CarvoVerte hat die Kohle eine entgiftende Wirkung und fördert die Stärkung des Immunsytems.

Die Wirkung, die die Einstreukohle auf den Mist hat, im Zusammenhang der Bodenverbesserung bei der Düngung, konnten wir nicht testen, da dies zu aufwändig für uns gewesen wäre. Die Aussagen, dass der mit Kohle und effektiven Mikroorganismen behandelte Mist später für eine Bodenverbesserung sorgt, macht Sinn und klingt nachvollziehbar. Da unsere Böden in Deutschland sehr ausgelaugt sind, finde ich das einen hervorragenden Nebeneffekt im Kreislauf der Kohle.

Als Dankeschön für unsere Tests, haben wir vom Hersteller CarboVerte die Möglichkeit bekommen, seine Produkte zu einem reduzierten Preis bestellen zu können. Diesen Rabatt geben wir gerne an alle Interessierten weiter, die selbst einmal die Kohleprodukte testen möchten.

Anbei der Gutschein. Ihr müsst bei der Bestellung nur den Gutscheincode ES-Pferd angeben und ihr bekommt 3% auf euren Einkauf. Bin gespannt wie ihr die Kohle findet.

Quelle: https://www.facebook.com/sabine.ellinger.75



Dez 9, 2019